
Den Auftakt zur 54. Rolling Home veranstaltete unser Vorsitzender Konstantin samt Crew und Familie am Freitagabend und lud zum Grillen ein.
So langsam etabliert sich das Grillen am Vorabend der Rolling Home. Trotz 10 Grad Außentemperatur waren viele Seglerinnen und Segler gekommen. Die 180 sehr leckeren Bratwürsten, die von der Klassenvereinigung gesponsert wurden, waren dann auch bereits um 20:00 Uhr verzehrt.
Das Sturmtief, welches angekündigt war, bescherte uns am Samstag 15 - 24 kts aus Süd, in einzelnen Böen wurden auch 31 kts gemessen, dazu am Nachmittag auch ein wenig Regen. Zun den Wettfahrten erschienen sind dann doch 25 von 26 gemeldeten Booten. Wind aus Süd auf der Havel ist nicht gerade die favorisierte Richtung, die sich die Segler wünschen, aber der Wettfahrtleiter Christian Guschke hatte eine schöne Bahn ausgelegt und alles souverän im Griff. Die teilweisen starken Böen machten den H-Booten, die ebenfalls an der Rolling Home teilnahmen, deutlich mehr zu schaffen als den Folkebooten.
Die Clubräume des SC Ahoi waren am Abend zum Berliner Buffet wie immer gerammelt voll.

Vom 30.05. bis 31.05.2026 war die Seglerkameradschaft Essen Heisingen (SKEH) erneut Ausrichter des Commodore-Cups 2026. Insgesamt 24 gemeldete Folkeboote versprachen ein hochkarätiges Regattawochenende auf dem Essener Baldeneysee. Bereits am Freitagabend reisten die ersten Crews an und stimmten sich im Clubgelände bei gekühlten Getränken auf das Wochenende ein.
Geduldsprobe am Samstag
Die wechselhaften Wetterprognosen bewahrheiteten sich direkt am ersten Regattatag. Der Samstag präsentierte sich zwar von seiner sonnigen und warmen Seite - der See blieb allerdings spiegelglatt. Trotz intensiven Wartens an Land stellte sich kein segelbarer Wind ein, sodass am Samstag keine Wettfahrt gestartet werden konnte.

Traditionell steuerte einer der Vorschoter, oder jemandem, der sonst keine Regatten segelt.
Bei sonnigem, spätsommerlich warmen Wetter und böigen südöstlichen Winden führte uns der Kurs am westlichen Havelufer bis zur grünen Fahrwassertone 33 hinter der Pfaueninsel und östlich der Pfaueninsel zurück bis zum Ziel vor Breitehorn.
Früh setzen sich die Führenden ab. Ihnen war gelungen, den „Schlauch“, die Havelenge beim Grunewaldturm, ohne oder mit wenig Wenden zu passieren. So rundete die GER 730 als Führende die Wendemarke.
In der Windabdeckung galt es dann bei umspringenden Böen die Enge bei der Fähre zu meistern. Deren Schiffsführer wartete geduldig ab, bis das Feld passiert hatte. Den Ausflüglern auf beiden Uferseiten bot sich ein Wimmelbild. War die Pfaueninsel passiert, galt es noch das Flach östlich von Kälberwerder zu umschiffen, um dann die beiden roten Fahrwassertonnen 18 und 16, die an Steuerbord zu lassen waren, zu identifizieren. Gar nicht so einfach auszumachen, zwischen all den Schiffen, die mit uns den herrlichen Tag nutzten. Achim Poppe wagte das Husarenstück, über das Flach zu fahren, es gelang und er wurde Fünfter.
Wir hatten herrliches Segeln auf Havel und Wannsee:
Acht Wettfahrten an drei Tagen bei Wind und hochsommerlichen Temperaturen. Schöner geht nicht.
Eine etwas längere Bahn und eine Runde weniger hätten das Segeln allerdings etwas weniger konfliktträchtig gemacht.
Bratwurst am ersten und Burger Buffett am zweiten Abend rundeten das Programm an Land ab.




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